Meine Philosophie

Dr. habil. Päd. Psychologe

Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater (§ 4 Abs. 9 StVG)
Verkehrspsychologischer Therapeut (AFN)

 

 

 

 

Sage mir, wie du bist, und du wirst – wie jeder – dabei lügen, gewollt und ungewollt.

Zeige mir, wie du läufst und dich bewegst, und ich weiß schon mehr.

Zeige mir, wie du fährst, dein Fahrzeug – und sei es eine Kutsche (das wäre sogar besonders aussagekräftig) – im Straßenverkehr führst, und ich weiß, “wie du tickst”. (Ich kenne dann die Grundzüge deiner Lebensphilosophie: Fahrstil ist Lebensstil.)

Als „Amtlich anerkannter Verkehrspsychologischer Berater“ möchte ich Ihnen helfen, Ihren Führerschein zu behalten oder auch, wieder zu erlangen und in diesem Fall dann endgültig zu behalten.

Wir hinterfragen die Verkehrsverstöße als Zeichen und Ausdruck dafür, ob sich in Ihrem allgemeinen Leben etwas „falsch entwickelt“ hat. Ihre Fehler und Verstöße sollen einen Sinn haben: Sie sollen uns darauf bringen, was Sie an der Art Ihres Lebens insgesamt verbessern können. Nur dann, wenn Sie den inneren, oft tiefliegenden „Sinn“ wiederholter Fehler erkennen, besteht die Aussicht auf eine langfristige Vermeidung der Verkehrsauffälligkeiten. Da diese nur ein Symptom neben anderen sind, wird sich auch insgesamt Ihr Lebensgefühl verbessern, wenn wir vorhandene psychische Missverhältnisse erkannt haben und die inneren Kräfte erfolgreich neu ordnen und auf gute Ziele ausrichten konnten.

Psychologisch, also in der Logik der Seele, unserer Seele, denken wir auf eine bewusste Art nur, wenn uns das Leben Leid zufügt. Mich selbst erstaunt immer wieder, dass ausgerechnet der Führerschein – genauer: der Wunsch, ihn zu behalten oder wiederzubekommen – psycho-logisches Denken erforderlich macht. Das ist sonst nur noch – für Therapeut und Klient – in den meisten Formen der Psychotherapie so.

Psychologisch denken lernen Menschen in Deutschland, die nicht psychisch krank sind, also vor allem über den Umweg verkehrspsychologischer Maßnahmen. Die Sorge um den eigenen Führerschein erzeugt einen ähnlich starken Leidensdruck wie Angststörungen oder Zwangsgedanken, und dieser erzeugt die Motivation, tatsächlich psychologisch zu denken, als Betroffener sozusagen und nicht als Zaungast, der sich einfach nur mal psychologisch informieren will.

Hunderttausende junge Leute sind allein in den „Besonderen Aufbauseminaren“ durch diese Schule gegangen. Nach meiner Überzeugung müsste ein ähnlicher Aufwand nicht nur bei Fahranfängern, die gegen die Regeln des Straßenverkehrs verstoßen haben, getrieben werden, sondern auch bei Anfängern des erwachsenen Lebens generell, die die Regeln des allgemeinen Lebens auf eine gefährliche, gemeinschaftsbeeinträchtigende Weise missachten.

Diesen Aufwand darf nicht nur die Gesellschaft tragen. Mir geht es um die psychisch nicht kranken Regelverletzer; sie müssen lernen, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, und müssten genauso für die psychologischen Seminare bezahlen wie die Fahranfänger für ihre. Das allein wäre schon der Beginn einer heilsamen Erfahrung: Ich kann/muss die Kosten meines Verhaltens selbst tragen. Ich bin psychisch gereift, wenn ich innerlich verstanden habe, dass mein Verhalten Folgen hat, für mich und andere. Positives Verhalten hat gute und negatives böse. Ich als Schöpfer/Erzeuger meines Verhaltens „ernte“ diese Folgen in jedem Fall.

Das zu verstehen, dazu sollte meine Gesellschaft rechtzeitig einen Beitrag geleistet haben. Beim sozialen Verhalten im Straßenverkehr tut sie es in Deutschland zum Glück schon, beim sozialen Verhalten ansonsten wird diese Erfahrung Gefährdern und Gewalttätern vorenthalten. Sie werden unentwegt als Opfer oder psychisch Kranke behandelt, die neben den Kosten, die durch ihr destruktives Verhalten für die Gesellschaft sowieso schon entstehen, dieser ganz selbstverständlich auch noch die Zusatzkosten für ihre „Therapie“ aufbürden. Die Politiker, die das zu verantworten haben, leiden selbst unter einem pervertierten frömmelnden Gutmenschen-Denken. Für ihre „Therapie“ müssen sie hoffentlich selbst bezahlen und für die Verletzungen der Menschen, die sie nicht vor dem ungezähmten Ego der Macho-Täter schützen wollen und angeblich nicht schützen können, hoffentlich, wenigstens auf eine symbolische Weise, auch.

 

Die verkehrspsychologische Beratung führe ich für Fahranfänger mit einer Fahrerlaubnis auf Probe durch, denen sie von der Fahrerlaubnisbehörde nahegelegt wird, nachdem sie bereits an einem Aufbauseminar teilgenommen haben und nochmals aufgefallen sind.

Fahreignungsseminar (1 Punkt Rabatt bei Seminarteilnahme bis zu einem Stand von 5 Punkten)

Seit dem 01.05.2014 wird der Führerschein bereits bei 8 Punkten entzogen (davor: 18 Punkte). Es ist möglich, freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilzunehmen, das aus einem verkehrspädagogischen und verkehrspsychologischen Teil besteht, um sich Hilfe dabei zu holen, keine weiteren Punkte zu sammeln. Bei einem Stand von bis zu 5 Punkten kann durch die Seminarteilnahme zugleich 1 Punkt abgebaut werden.

Für Sachsen habe ich die Seminarerlaubnis für den verkehrspsychologischen Teil erhalten. Er besteht aus zwei Sitzungen zu je 75 Minuten, wobei die 2. Sitzung erst drei Wochen nach Abschluss der 1. beginnen darf. Die Kosten betragen 300 Euro. Interessenten können sich jederzeit bei mir melden. Ich kann dann die Verbindung zu Fahrschulen herstellen, die den verkehrspädagogischen Teil anbieten.

Vorbereitungen auf die MPU führe ich aus Alters- und gesundheitlichen Gründen nicht mehr durch.

Ich arbeite mit AFN, Gesellschaft für Ausbildung, Fortbildung und Nachschulung e.V.  zusammen.